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OFFENBACH – Neuwahlen standen im Mittelpunkt bei der Mitgliederversammlung der DJK Eiche im Offenbacher Pfarrzentrum Dreifaltigkeit. Dabei ist der alte Vorstand mit Horst Nitsche als Vorsitzenden auch der neue. Ein weiteres wichtiges Thema war das 70. Jubiläum der Wiedergründung des DJK-Vereins nach dem 2. Weltkrieg, zu dem die Eiche im September eine akademische Feier ausrichtet.

Traditionell beginnt der DJK-Verein seine Versammlungen mit einem Geistlichen Impuls, bei dem Ehrenratsvorsitzender Klaus Bodensohn an die Wurzeln der Eiche in der Deutschen Jugendkraft erinnerte. Das christliche Menschenbild sei hier vorrangig, der Sport eine liebenswerte und wichtige Ergänzung.

Finanziell stehe die Eiche auf soliden Füßen, berichtete Nitsche, der auch streiflichtartig die Arbeit der einzelnen Abteilungen würdigte. Sportlich war wieder bei den Tennislern auf den Eiche-eigenen Plätzen „Am Grix“ allerhand los, die in der Punktspielrunde mit den Herren 40 und den Herren 65 als Spielgemeinschaft mit der DJK BW Bieber jeweils einen guten Mittelplatz erreichten. Stark verbessert haben sich die Jugendlichen, der neue Jugendtrainer Marcel Music hat da ganze Arbeit geleistet. In Sachen Geselligkeit war der Ausflug per Bus ins Erlebnisbergwerk von Merkers ein Trumpf.

In der Tischtennisabteilung war vor allem das Abschneiden der 1. Herrenmannschaft in der Pokalsaison ein Highlight. Die Mannschaft um Spitzenspieler Amadeus Rosemann hat nicht nur den Sieg im Kreispokal, sondern auch bei den Spielen um den Bezirkspokal errungen und vertrat die Eiche-Farben bei der Verbandspokal-Endrunde. Knapp 30 Mitglieder zählt Hapkido, ihrer zwei haben die Schwarzgurtprüfungen zum 1. Dan (Stefan Skowronek) und 2. Dan (Sascha Bujan) bestanden, wahrlich keine Selbstverständlichkeit.
Hoch im Kurs ist das Kinderturnen bei der Eiche, das einen wahren Ansturm erlebt. Eine weitere Übungsleiterin wäre hier wünschenswert, ist aber leider schwer zu finden. Die sogenannten Alten Herren haben seit 2013 eine Spielgemeinschaft mit der Soma (Sondermannschaft) von Germania Bieber. Auch das „Eiche Fun Team“ der Alten Herren war 2017 wieder aktiv, bei Ausflügen ins Umland von Frankfurt und nach Trier. Ihr 20jähriges Bestehen hatte die Eiche-Gymnastikabteilung mit einem Ausflug zum Goetheturm gefeiert, der ein paar Tage später völlig niederbrannte, eine nach wie vor ungeklärte Brandstiftung.
„Eine Erfolgsstory ist Boule bei der DJK Eiche“, sagte Nitsche. Der eh sehr aktiven Abteilung „Freizeit-Sport“ zugehörig, spielen bis zwölf Personen an den Übungstagen auf der Boule-Bahn neben den Tennisplätzen. Legendär sind zudem die Ausflüge der Freizeit-Abteilung, die mit Spielenachmittagen in der Tennishütte und Kegelabenden weitere Trümpfe in petto hat.
Bei den Neuwahlen sind neben Nitsche auch dessen Stellvertreter Damir Bischoff, Thomas Föhre und Udo Tschatsch wiedergewählt worden. Kassenwart ist Werner Jeidler, Rechtswart Dr. Lucas Bruno. Als Abteilungsleiterin und -leiter wurden Karin Greb (Freizeit), Ingo Sommer (Fußball Alte Herren), Marion Jäger (Gymnastik), Stefanie Wernig (Kinderturnen), Andreas John (Hapkido), Alexander Zörb (Tischtennis) und Eberhard Wernig (Tennis) bestätigt. Die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum beginnen schon am 29. April um 11 Uhr mit einer Ehrung verstorbener Eiche-Mitglieder auf dem Neuen Friedhof am Grab von Pfarrer Medovic, dem unvergessenen Geistlichen Beirat der DJK Eiche.                  

ack

OFFENBACH – Zum Gottesdienst im Freien kam dann auch die Sonne heraus, den guten Draht der DJK „Eiche“ zum „Wettermacher“ Petrus einmal mehr bestätigend.

Zum 36. Familientag des traditionsreichen Offenbacher DJK-Vereins, vom Vorsitzenden Horst Nitsche eröffnet, hatten sich alle Abteilungen mächtig ins Zeug gelegt.

Den Gottesdienst vor den „Eiche“-eigenen Tennisplätzen „Am Grix“ hielt Pfarrer Norbert Bachus, Urgestein des DJK-Vereins. Auch beim 36. Treffen zeigte die große „Eiche-Familie“, dass sie Feste zu feiern versteht. So wurden die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde des Vereins von den Tennis-Damen mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen verwöhnt, während die Freizeit-Abteilung mit Gegrilltem und schmackhaften Salaten aufwartete. Für Getränke hatten die sogenannten „Alten Herren“ des Fußballs bestens vorgesorgt.
Erstaunlich gut wurden die Sport- und Spielangebote wie Tennis oder etwa Boule angenommen, eine neue sportliche Errungenschaft der DJK „Eiche“. Aber auch die auf dem Kunstrasen der Tennisanlage für Kinder bereitgestellten Spiele waren stark umlagert. Zudem gab es sogar hohen Besuch aus dem Rathaus: Von der guten Stimmung beim „Eiche“-Familientag konnte sich auch der Offenbacher Sportamtsleiter Manfred Ginter überzeugen.
Ein dickes Lob galt wieder einmal dem „Eiche“-Vorstandsmitglied Udo Tschatsch, der organisatorisch alles gut im Griff hatte. Beim einem Familientag, an dem sich alte Freunde unerwartet wieder trafen und bei dem so manches Gespräch mit den Worten „Weißt du noch damals“ begann. 

Weitere Bilder unseres Familientages finden Sie in unser Bildergalerie.

ack

 

Am Samstag, dem 30. April, dem Tag an dem um 18 Uhr unser Ehrenmitglied Pfarrer Norbert Bachus einen Gottesdienst für unser verstorbenes Mitglied Jürgen Jäger feiern wollte, informierte mich Dekan Michael Kunze telefonisch  davon, dass in der Nacht zuvor unser Geistlicher Beirat Pfarrer Roberto Medovic´ verstorben war.  So gedachten wir natürlich bei diesem Gottesdienst sowohl Jürgen Jäger als auch Pfarrer Roberto Medovic´.

In der Bestürzung und Trauer wurde der große Verlust deutlich, der durch den Tod von Pfarrer Roberto Medovic´ entstanden ist. Dabei ist die Betroffenheit in der Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit und in der Marienschule sicher noch bedeutsamer als bei unserer DJK Eiche.

Pfarrer Roberto Medovic´ wurde am 01. August 2009 Pfarrer der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit und Nachfolger von Pfarrer Klaus Denner. Trotz der großen Belastungen, die er zu bewältigen hatte, erklärte er sich bereit, bei der DJK Eiche Geistlicher Beirat zu sein. Ein junger, sportlicher Geistlicher, mit großem Verständnis für die Jugend und ein Befürworter und Unterstützer für die Ökumene, ist ein Idealfall für den Geistlichen Beirat eines DJK Vereins. Pfarrer Roberto Medovic´ war für unserer DJK Eiche ein solcher Glücksfall.

Sein Engagement für unsere DJK Eiche war bemerkenswert. Er bereicherte unsere Vorstandssitzungen mit seinen Beiträgen, zelebrierte bei unseren Familientagen einen motivierenden Gottesdienst und lebte die Mitgliedschaft aus vorbildlicher Überzeugung. Ein Beispiel seiner Verbundenheit war seine Spende für unsere Boule-Anlage,  die er einweihte und auch sportlich nutzte.

Anlässlich der Beerdigung waren wir mit unserem Banner beim Requiem dabei. An der Beisetzung auf dem neuen Friedhof nahm ich teil und drückte der Familie Medovic´ unser herzliches Beileid aus. Dabei übergab ich der Familie unser Kondolenzschreiben.

In einem Gespräch mit den Eltern und der Schwester von Pfarrer Medovic´ vermittelte ich Ihnen unser Mitgefühl und versicherte Ihnen unsere Trauer, und dass wir sein Andenken bewahren werden.

Wir sind stolz und dankbar, dass er zu uns gehörte und werden Ihn nicht vergessen.

Die DJK-„Eiche“ Sportvereinigung Offenbach e.V. hatte am vergangenen Wochenende seine Mitglieder zu einem Workshop zur Zukunftssicherung eingeladen. Da sich Schwierigkeiten bei der Neubesetzung der Vorstandsämter, genauer dem Amt des Vorsitzenden, abzeichneten, waren alle Mitglieder aufgerufen, sich einzubringen.

Immerhin 20 der etwa 230 volljährigen Mitglieder fanden sich in den Räumen der Dreifaltigkeitsgemeinde ein, um sich von den beauftragten Vereinsberatern des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h) inspirieren zu lassen. Doch nicht nur die Inspiration zu einer zeitgemäßen und zukunftsfähigen Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern war Thema des Tages, sondern auch die  Restrukturierung der Aufgabenverteilungen innerhalb des Vereinsvorstandes.

Das Individuum, das Mitglied, in den Fokus bei der Suche nach Ehrenamtlichen zu rücken – dessen Neigungen und zeitlichen Möglichkeiten in den Vordergrund zu stellen – und die Bedarfe des Vereins daran auszurichten, eröffnete eine ganz neue Perspektive bei der Verteilung von Vereinsaufgaben.

Die Berater des lsb h verdeutlichten die Möglichkeiten, die Vereine bei der Suche nach Mitarbeitern haben. In Zeiten, in denen sich die Arbeit eines Vereins auf immer weniger Schultern verteilt, ist es für Vereine unumgänglich ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Mitglieder mit ihrem Verein identifizieren, dessen Ziele verstehen und sich gerne engagieren.

Es gelang tatsächlich einen Kandidaten für den Posten des Vorsitzenden zu finden und die ersten Schritte zu einer Neuverteilung von Vorstandsaufgaben einzuläuten. Die höchst motivierten Teilnehmer hatten am späten Nachmittag einen anstrengenden, aber ergebnisreichen Workshop zu Ende gebracht.

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