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DSCF0034 001Ein herrlicher Oktobertag lud zum Wettkampf gegen die Sportfreunde von der DJK Viktoria Dieburg ein. Die Anlage war wieder vorzüglich präpariert, was aber den Eiche-Bouler nicht zum siegen reichte. Mit 4:2 Siegen gewannen die Dieburger, die mit einer Geschlechter gemischte Mannschaft antraten. DSCF0018Es zeigte sich, dass die Damen genauso nahe die Boule-Kugel an die Zielkugel bringen, wie die männlichen Spieler. Wichtig wie das Spiel war auch der Service für Essen und Trinken. Kaffee und Kuchen stand bereit und auch für warme Fleischwurst und gekühlte Getränke wurde gesorgt. Mit dem Vorsatz, sich nächstes Jahr zum Rückkampf in Dieburg zu treffen, beendete man in alter Freundschaft den Spieltag.

DSCF0021Werner Schmidt
Regen, Gewitter und Sonnenschein sagte die Wettervorhersage für den 22. Juli voraus. Genauso kam es auch. Nach einem einzigen Donnerschlag kam die Sonne heraus und das Turnier, dass wir als Vereinsturnier aller Abteilungen ankündigten, konnte nach kurzer Pause fortgesetzt werden.
Verspätet konnte Turnierleiter Peter Bischoff die ersten Spielpaarungen aufrufen und die Eisenkugeln wurden nahe der Zielkugel gelegt oder geschossen. Eine dritte Bahn, die noch extra eingerichtet und abgesteckt wurde, wurde nicht gebraucht, da einige Spieler die zugesagt oder Interesse zeigten nicht erschienen sind. Insgesamt zehn Spieler, darunter auch zwei Vorstandsmitglieder (einer mit Sohn) und zwei ehemalige Fußballer, versuchten als Zweier (tete a tete) oder Dreier (doublettes) Paarungen ihr Glück und zeigten ihr Können. In den Spielpausen nahm man die Gelegenheit wahr, bei einem Stück selbstgebackenem Kuchen und einer Tasse Kaffee Gespräche zu führen. Das heißt aber nicht, dass während des Spiels Funkstille herrscht.  Da werden Ratschläge für den Mitspieler gegeben oder über das Spiel des Gegners gelästert. Doch keiner nimmt dies so ernst, dass Mißverständnisse aufkommen könnten.
Nach drei Durchgängen gab es auch einen Sieger. Thomas Ries kam mit drei Siegen und den meisten Punkten auf Platz eins und kann sich nun Vereinsmeister nennen. Mit einer Siegerurkunde und einer Flasche Wein wurden die ersten Drei geehrt.
Seit fünf Jahren spielen wir nun Boule bei der Eiche. An den Übungstagen, immer donnerstags ab 13 Uhr, stehen manchmal zwölf oder auch mehr Spieler auf den Bahnen. Doch es zeigt sich, dass einige Mitspieler nur „Spielen“ wollen und für Turniere kein Interesse haben. Das muss man akzeptieren. Es zeigt sich aber auch, dass in unserer Gemeinschaft für Vereinsveranstaltungen immer weniger Verlangen besteht. Woran liegt es? Man sollte es nicht mit der simplen Bemerkung „Es ist halt der Zeitgeist“ abtun. Kinder und Jugendliche gehen wieder vermehrt zu den Sportvereinen. Mit dem Boule Sport locke ich aber keine Kinder zum Sport. Boule ist, wenn nicht aus Familientradition gespielt oder als Leistungssport betrieben, in erster Linie ein Sport für Ältere. So sehen es auch wir. Deshalb der wiederholte Aufruf an unsere Mitglieder und Freunde: Kommt zum Boule!
 
 
 
In der Gruppe Boule hat sich zum Vorjahr nicht wesentlich etwas verändert. Der Besuch der Übungsstunden, immer donnerstags ab 14 Uhr, ist gut. Von den 13 Spielern sind immer 8-10 anwesend. Gespielt wird auch im Winter und nur starker Regen kann die Spieler aufhalten, ihre Kugeln an die Zielkugel (Schweinchen gen.) zu legen oder zu schießen. Wie in den Jahren davor, wurde die Boule-Anlage vorbildlich von Peter Usinger gepflegt. Zwei neue Bänke bauten Winfried Grau und Dietmar Kuschel, die auf einer Längsseite aufgestellt wurden. Wenig Interesse besteht bei den Spielern, sich bei Turnieren mit anderen Boulern zu messen.  Lediglich Hans Löbrich, Larry Frey und Gerd Nos nahmen an der diesjährigen Stadtmeisterschaft teil. Auch wurde kein Vereinsturnier 2016 veranstaltet. Dies sollte in Zukunft nicht mehr vorkommen. Hier noch einmal der Aufruf zum Mitmachen. Kommt doch einfach mal zu den Übungsstunden, so wie es Rolf Ruhlemann aus Bieber machte und er jetzt mit Begeisterung dabei ist.