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Biegt man am Bierbrauerweg nach dem Sportgelände und den Schrebergärten rechts ab, befindet man sich auf einem Schotterweg, der rechts von den Bahnschienen zum Leonhard-Eißnert-Park führt. Rechtsseitig befindet sich das Eiche Sportgelände mit einem Rasenplatz, drei Tennisplätzen und zwei Boulebahnen. Ist das Tor offen sieht man donnerstags zwischen 13 und 17 Uhr ein Grüppchen in die Jahre gekommenen Herren, die lautstark über irgendeine fragwürdige Besonderheit diskutieren, die sich augenscheinlich in der Mitte der Versammelten auf dem Boden befindet.  Eine Ansammlung mehrerer, verschiedenartiger Metallkugeln liegen dort um eine kleine farbige Holzkugel verstreut und geben für Außenstehende unverständlicherweise Anlass minutenlang und aufgeregt mit Enthusiasmus darüber zu philosophieren, welche der Kugeln der farbigen Holzkugel näher liegt. Nichts anderes als die typische französische Freizeitbeschäftigung –ein Boulespiel ist dort im Gange. Die älteren Herren stoßen, werfen, schießen oder schieben im wahrsten Sinne des Wortes, eine ruhige Kugel.
Hast du Lust, bei der Eiche auch eine ruhige Kugel zu schieben? Nicht vergessen –jeden Donnerstag ab 13 Uhr.




DSCF0034 001Ein herrlicher Oktobertag lud zum Wettkampf gegen die Sportfreunde von der DJK Viktoria Dieburg ein. Die Anlage war wieder vorzüglich präpariert, was aber den Eiche-Bouler nicht zum siegen reichte. Mit 4:2 Siegen gewannen die Dieburger, die mit einer Geschlechter gemischte Mannschaft antraten. DSCF0018Es zeigte sich, dass die Damen genauso nahe die Boule-Kugel an die Zielkugel bringen, wie die männlichen Spieler. Wichtig wie das Spiel war auch der Service für Essen und Trinken. Kaffee und Kuchen stand bereit und auch für warme Fleischwurst und gekühlte Getränke wurde gesorgt. Mit dem Vorsatz, sich nächstes Jahr zum Rückkampf in Dieburg zu treffen, beendete man in alter Freundschaft den Spieltag.

DSCF0021Werner Schmidt

Diese Mitteilung ist eigentlich Quatsch, denn bei den Eiche-Boulern ist das ganze Jahr Saison. Es wurde den ganzen Winter durch gespielt. Ob es schneite oder regnete, oder die Temperaturanzeige unter null Grad war, die Kugeln rollten immer donnerstags ab 13 Uhr mit dem Ziel, der kleinen Kugel, Schweinchen genannt, am Nächsten zu sein. Sechs bis zehn Personen waren stetig anwesend und erfreuten sich neben ihrem Spiel an dem reichlich erhitzten Glühwein.